Tagessplitter am 14. März – Der Traum

Diese Nacht erwachte ich nach einem Albtraum. Ich hatte geträumt, die Siedlung vor meinem Wohnhaus ist vollkommen verschneit und das am 14. März. Ich glaubte schon das Kratzen von Schnee Schiebern zu hören. Oh nein, Schnee im doch so lang ersehnten Frühling. Mit einem Satz war ich aus dem Bett gesprungen. In Wahrheit dauerte es schon unendliche Zehn Minuten, begleitet von einer kräftigen Schimpftyrade. Aber irgendwann stand ich am Fenster und schaute auf die Siedlung, welche zwar noch nicht grün war aber zumindest schneefrei. Mein Puls ging wieder auf die Normalwerte zurück. Aber an Schlaf war erstmal nicht zu denken. Aber ich war wieder beruhigt, ging ins warme Bett und zählte Schnee Osterhasen. Ich war schon bei 947, als meine Augenlider mit einem Knall in die Schlafposition fielen…
Ich hatte wieder einen Traum, den von Schnee Osterhasen und der musste erstmal geträumt werden. Aber es sind ja noch vierzehn Tage bis zum Osterfest. Alles ist möglich, wenn auch nicht gebraucht…

Schnee Osterhasen

Ich träumte von Frühlingsblumen,
von erwachenden grünen Wiesen.
Blüten an den Bäumen
und wie Triebe sprießen.

Träumte von lauen Frühlingsnächten,
von Eis befreiten Bächen und Seen.
Wollte Hand in Hand mit dir in der Mittagssonne
durch den Park spazieren gehen.

Aber nee, nee, nee.
Das Wetter ist im Sturzflug.
Kurz vor Ostern alles weiß,
zugedeckt mit neuem Schnee.

Diese Kälte lässt uns frieren,
wir wollten doch so gern vom Frühling probieren.
Statt dessen, oh Graus,
bauen wir Schnee-Osterhasen vorm Haus.

© Jürgen Rüstau

Tagessplitter – Tag der Tulpe

Bereits im Januar wird in den Niederlanden der Tag der Tulpe gefeiert.
Der Tag der Tulpe, auch Nationale Tulpendag genannt, wird jedes Jahr am dritten Samstag im Januar gefeiert und markiert den offiziellen Beginn der Tulpen-Saison in den Niederlanden.
Bedeutung und Aktivitäten
Start der Tulpen-Saison
Der Tulpentag ist ein festliches Ereignis, das den Beginn der Tulpenzeit in den Niederlanden einläutet. An diesem Tag verwandelt sich der Dam-Platz in Amsterdam in ein farbenfrohes Blumenmeer, das Tausende von Besuchern anzieht.
Kostenloses Tulpenpflücken
Besucher haben die Möglichkeit, aus einem riesigen Pflückgarten, der von niederländischen Tulpenzüchtern angelegt wird, kostenlos Tulpen zu pflücken. Der Garten enthält rund 200.000 Tulpen in verschiedenen Farben und Sorten, was ein atemberaubendes Spektakel bietet.
Feier der Tulpenkultur
Der Tulpentag wurde 2012 ins Leben gerufen und hat sich seitdem zu einer beliebten Tradition entwickelt, die die Liebe zur Tulpe feiert und den Menschen einen Vorgeschmack auf den kommenden Frühling gibt.
Historischer Hintergrund
Die Tulpe hat in den Niederlanden eine lange Geschichte, die bis ins 16. Jahrhundert zurückreicht. Während des sogenannten „Tulpenwahns“ im 17. Jahrhundert waren Tulpenzwiebeln so wertvoll, dass sie mit Gold aufgewogen wurden. Heute sind Tulpen ein Symbol für Holland und eine der wichtigsten Exportgüter des Landes.

Tulpenstrauß selber pflücken
Am 14. März bringen die niederländischen Tulpengärtner in Kooperation mit der Botschaft des Königreichs der Niederlande 50.000 farbenprächtige Tulpen nach Berlin. Neben der historischen Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche zaubern sie unter dem Motto „United in Bloom“ einen eindrucksvollen eintägigen Pop-up-Tulpengarten, der ab 11 Uhr bestaunt und fotografiert werden kann. Ab 12 Uhr öffnet sich die Gartenpforte und alle Anwohner sowie Touristen sind eingeladen, sich kostenlos einen Strauß aus zehn Lieblingstulpen zusammenzustellen. Am Eingang erhalten alle Besucher hierfür eine biologisch abbaubare Tüte.

(Text über KI)

Tagessplitter 9.März – Auf zu dem Erdbeer Traum

Morgens

Ich habe geträumt von dir
Du hattest mich geweckt
Mit einem Erdbeer Bier
Süß und fruchtig geneckt.

Ich lag im Bett
Träumte von süßen Dingen
Du bist so nett
Wirst meinen Traum mir bringen.

So zu leben nur im Spaße
Raus aus dem Bett
Auch wenn es ist noch so nett
Es drückt meine Blase.

© Jürgen Rüstau 2026

Und was dachte ich vor über zwanzig Jahren….

 

Denkende Leere

Ich sitze hier allein und kann nicht denken.
Versuche den Drachen der Liebe
um deinen Körper zu lenken.
Zum Schreiben fehlen mir die Worte.
Wann gibt es wieder frische Erdbeertorte?
Denkende Leere.
Ich versuche Hoffnung und Schicksal zu verbinden.
Gibt es eigentlich Pfefferminzschinken?
Denkende Leere.
Wie war es gestern Abend,
die Erinnerung ist erloschen.
Hab ich von meinen Hundert Mark noch einen Groschen?
Denkende Leere.
Das Telefon klingelt,
wer ist wohl dran?
Meine Liebste natürlich,
was ich wohl Anderes denken kann!
Lehrendes Denken.

© Jürgen Rüstau 1999

Tagessplitter am 6. März

Guten Morgen Welt,

ein kleines Bonbon erregt heute meine Aufmerksamkeit. Es ist zuckerfrei und doch so süß, gefüllt mit Vitamin Shot, sagt der Hersteller. Und es enthält zehn Vitamine. Es enthält ausgewählte Vitamine für mein Immunsystem. Vier solcher Bonbons tragen zu einer normalen Funktion des Immunsystems bei. 14 Stück sind in der Tüte, und daß für schlappe 10,19 Euro Ich bin begeistert, denn mit dem Kauf einer solchen Bonbon-Tüte gebe ich finanziell nur einen Bruchteil aus, welchen ich für Frischobst im Supermarkt ausgeben müsste. Und Obst, ist wie alles im Supermarkt, sehr teuer. Also ist das jetzt die Lösung. Vier Bonbons benötige ich für den gesunden Tag. So mache ich mir einen fruchtigen und schönen Tag. Ich lutsche mich sozusagen durch den letzten Arbeitstag der Woche mit einem fruchtigen Film auf der Zunge. Ich lebe ja so gesund. Dank Em – eukal und wünsche euch allen ein schönes Wochenende.

Mein Gedicht des Tages:

Familie

Ich liebe schöne Geschichten,
auch meine Familie.
Habe mehrere Nichten,
und keine Immobilie.

Stehe täglich auf kurz nach Sechs.
Im Alter braucht man weniger Schlaf.
Schade, reimt sich nicht.
Dafür hat man im Alter die Gicht.

Auch habe ich eine Frau.
Im Schlaf tut sie viel reden.
Sie ist so schön wie Morgentau,
mit ihr lässt es sich gut leben.

Ich habe bildhübsche Kinder.
Sie wohnen in der Nähe von Hannover.
Habe ein Auto mit vier Zylinder.
Am Ende gesagt bin ich kein Doofer.

© Jürgen Rüstau

Heute Mal etwas ganz klassisches und einfaches zum Mittagessen:
Hausgemachter Bunter Kartoffelsalat mit Eberswalder Bockwurst und Salatgarnitur

Tagessplitter am 5. März

Guten Morgen liebe Welt,

gut gefrühstückt mit Kaffee und einem Hackepeterbrötchen (was für ein Wort🤣und so ungesund!) mit einem Strahlen auf die Welt geblickt. Die Welt strahlt mit der Sonne um die Wette zurück. Mit dem Wetter kann man so richtig zufrieden sein. Hier im großen Leipzig denke ich oft gern an die Kleinstadt Taucha zurück. Hier war ich viele Jahre glücklich, hatte sehr viel Kultur organisiert. Man denke nur an die vielen Nachtwächter Rundgänge oder an die Kulttouren durch die hübsche Stadt, auch an die Freunde, die mitgemacht haben und heute nicht mehr leben. Wie mein Freund, der Nachtwächter Jürgen „Ulli“ Ullrich. Mit ihm haben wir unendlich viele Touren zu Fuß und mit Bussen durch Taucha und dessen Umgebung unternommen. Viele Touren endeten mit einem kleinen Imbiss im Kulturcafé esprit. An alle, wie die Mitglieder unseres Vereins „KuKuTa“ möchte ich heute denken, an die vielen Autoren, an den Taucher Bürgermeister Tobias Meier, an Frauen, welche Geschichten am Spinnrad erzählten, an die vielen Helfer welche das kulturelle Leben in Taucha lebenswert und reicher machten. Danke dafür!

Taucha bei Leipzig, St. Moritz Kirche und Seidemannhaus

Mittendrin

Mittelalterliche enge Gassen
Bin auf Spurensuche
Will meine Seele baumeln lassen
Erzähle nur du alte Buche
Die du stehst am Turm der Zeit
Geist gehüllt im weißen Tuche
Zur Erinnerung bereit
Alte Häuser, alte Mauern
Mittendrin die Bürgersleut
Auf dem Felde rackern Bauern.
Kopfsteinpflaster in den Straßen
Trägt mich träumend durch die Stadt
Hufgeräusche die man hört, verhallen dort
Pferde ruhig auf den Koppeln grasen
Ich will niemals von hier fort
Ein Kirchturm ragt in den Himmel weit
Setzt Zeitzeichen
Zur Erinnerung an die Vergangenheit
Persönlich stelle ich meine Weichen
Lebe hier in der Vergangenheit
Hier will ich einfach nur verweilen
Um ohne Hast
In meine Gegenwart zu eilen.

® Jürgen Rüstau

Mittagessen heute:
Kassler Hähnchen Keule mit Leipziger Allerlei und Bratkartoffeln

Erinnerungen an Tatjana Meissner und Roman Knoblauch

Erinnerungen an Tatjana Tati Meissner und Roman Knolauch

In loser Folge möchte ich in diesem Jahr an Veranstaltungen und Künstler und interressanten Persönlichkeiten erinnern, welche in den 12 Jahren, in denen das café esprit seine Tür geöffnet hatte, den Gästen und Künstlern einen Heimathafen boten um Kunst und Kultur darzubieten und zu genießen. In diesem Sinne war es eine gute Adresse im kleinem Rahmen. Vor allem aber möchte ich auch an die Künstler erinnern und mich bei ihnen für ihre Darbietungen und die Treue zu bedanken. Denn eins steht fest, hier stand vielfach nicht die Gage im Vordergrund, sondern einfach nur die Möglichkeit zu geben, in diesem kleinen Rahmen den Menschen eine Freude zu machen. Dafür ein großes Dankeschön und unsere ungeteilte Hochachtung!

Tatjana Meissner Art – Tatti, wie geht es eigentlich den Herrn Möslein?

Herr Möslein ist tot, sagte Tatti und kam mit ihrem Buch „Herr Möslein ist tot“ zu einer Lesung, verbunden mit einer „Tauchaer Blauen Stunde“ in das café esprit.
Tatjana Meissner – Kabarettistin und Autorin aus Potsdam ist eine der erfolgreichsten, deutschen Kabarettistinnen und Entertainerinnen. Sie muss in keine Rolle schlüpfen, um ihr Publikum zu begeistern, denn sie erzählt mit ihrer charmant-frechen und bezaubernden Art irrsinnig komische Geschichten, paart Spielfreude mit Selbstironie.
Mit ihren vier Romanen, dem Sachbuch und der neuen Tagebuchserie: „Sechs Quadratmeter Leben“ begeistert sie als Autorin eine ständig wachsende Leserschaft als Menschenversteherin und Fachfrau für intelligente Comedy über der Gürtellinie.
Eine lustige Lesung und eine informative Blaue Stunde, moderiert von Roman Knoblauch . Sie kannten sich beide sehr gut von gemeinsamen Fernsehproduktionen. Das Publikum war in guter Stimmung und von wegen Herr Möslein ist tot. Nein, er saß an diesem Abend als Gast mit seiner Ehefrau im Publikum des café esprit und da tobte das Publikum. So einen Gag kann man nicht besser schreiben. Da passte alles. Beifall für Tatti und gemeinsames Foto mit Herrn Möslein als Beweis das Herr Möslein doch lebte. Ein schöner Abend mit einer gut aufgelegten Tatti und einen, nicht mehr aus den Lachen kommenden Roman ging zu Ende. Dankeschön liebe Tatti.